EnBW · Enterprise Identity Management

EnBW: Konzernweites Identity Management

Eine zentrale Lösung für Identitäts- und Organisationsdaten der EnBW und ihrer Beteiligungsgesellschaften: interne Eigenentwicklung auf Microsoft .NET mit SAP- und Windows-Active-Directory-Anbindung. Nach Aufbau und Einführung im Projekt ist die Plattform in Betrieb (Stand: ).

  • Identitäts- und Organisationsdaten
  • Microsoft .NET
  • SAP · Windows Active Directory

Situation: Identitätsdaten über Gesellschafts- und Systemgrenzen

EnBW und ihre Beteiligungsgesellschaften benötigten eine zentrale Lösung für das Identitäts- und Organisationsdatenmanagement. Bestehende Unternehmenssysteme mussten mit den Anforderungen der konzernweiten Informationssicherheit zusammengebracht werden.

Das Vorhaben war im Umfeld der IuK-Sicherheit und der Vorbereitung auf ISO/IEC 27001 angesiedelt. Damit umfasste es sowohl die technische Integration als auch organisatorische Sicherheitsanforderungen.

Aufgabe: Eine gemeinsame Plattform aufbauen und einführen

Ziel war eine konzernweite Identity-Management-Plattform mit Anbindung an SAP und Windows Active Directory. Identitäten und organisatorische Zuordnungen sollten über System- und Gesellschaftsgrenzen hinweg zusammengeführt werden.

Die Herausforderung lag im gemeinsamen Betrachtungsraum: Die Zuordnung einer Identität zur Unternehmensorganisation musste zusammen mit ihrer Abbildung in bestehenden Systemen betrachtet werden. Die Plattform sollte dafür eine zentrale technische Grundlage schaffen.

Vorgehen: Eigenentwicklung und Unternehmensintegration

  • Interne Plattform auf Microsoft .NET: Die Lösung wurde als Eigenentwicklung umgesetzt. Individuelle Softwareentwicklung und die Einbettung in die vorhandene Systemlandschaft waren Teil desselben Vorhabens.
  • SAP und Windows Active Directory anbinden: Beide bestehenden Systeme wurden mit der zentralen Plattform verbunden. Damit umfasste die Lösung Systemintegration über die Grenzen der eigenen Anwendung hinaus.
  • Identität und Organisation gemeinsam betrachten: Im Mittelpunkt standen Identitätsdaten und organisatorische Zuordnungen im Konzern und seinen Beteiligungsgesellschaften.
  • Informationssicherheit einbeziehen: Die zentrale Lösung wurde in das konzernweite Sicherheitsumfeld eingebettet. Der Kontext war die Vorbereitung auf ISO/IEC 27001.

Ergebnis: Zentrale Plattform in Betrieb

Es entstand eine zentrale Identity-Management-Lösung auf Microsoft .NET mit Anbindung an SAP und Windows Active Directory. Nach Aufbau und Einführung ist die Plattform in Betrieb (Stand: ). Sie bildet eine technische Grundlage für die gesellschaftsübergreifende Verwaltung von Identitäts- und Organisationsdaten.

Das Ergebnis verbindet drei Ebenen: die Unternehmensorganisation, eine interne Softwareplattform und die Integration bestehender Systeme.

Einordnung für Architektur- und Investitionsentscheidungen

Der Fall zeigt, welche Fragen bei einer konzernweiten Identity-Plattform gemeinsam betrachtet werden müssen:

  • Organisationsgrenzen: Eine gemeinsame Lösung muss die Zuordnung von Identitäten über mehrere Gesellschaften hinweg berücksichtigen.
  • Datenverantwortung: Für ein vergleichbares Vorhaben ist zu klären, welches System welche Angaben führt und wie widersprüchliche Zuordnungen behandelt werden.
  • Integrationsverantwortung: Die interne Anwendung und ihre Anbindungen gehören in eine gemeinsame Architekturbetrachtung. Änderungen an Unternehmenssystemen betreffen auch die Plattform.
  • Sicherheitskontext: Technische Integration und organisatorische Sicherheitsanforderungen müssen zusammen geplant werden.

Grundlage der Darstellung

Die Angaben zur Umsetzung und zum Betriebsstatus beruhen auf meiner Beschreibung des EnBW-Projekts.

Integrationsmodell: Organisation, Plattform und Unternehmenssysteme

Die Übersicht ordnet den gesellschaftsübergreifenden Auftrag, die interne .NET-Plattform und ihre Systemanbindungen in den gemeinsamen Sicherheitskontext ein.

EnBW und Beteiligungsgesellschaften, zentrale .NET-Plattform für Identitäten und organisatorische Zuordnungen sowie Integration mit SAP und Windows Active Directory.
Konzeptionelles Modell auf Grundlage der Projektbeschreibung. Die Linien kennzeichnen Anbindungen; Datenflussrichtung und führende Datenquellen bleiben offen. ISO/IEC 27001 bezeichnet den Vorbereitungskontext.
Textbeschreibung des Diagramms
  1. EnBW und ihre Beteiligungsgesellschaften bilden den organisatorischen Rahmen des konzernweiten Vorhabens.
  2. Die interne Eigenentwicklung auf Microsoft .NET stellt die zentrale technische Grundlage bereit.
  3. Identitäten und organisatorische Zuordnungen sind logische Datenbereiche innerhalb des fachlichen Modells.
  4. SAP und Windows Active Directory sind an die zentrale Plattform angebunden. Die ungerichteten Linien zeigen die Integration ohne Annahmen über Synchronisation oder Datenhoheit.
  5. IuK-Sicherheit und die Vorbereitung auf ISO/IEC 27001 bilden den übergeordneten Kontext.

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